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Dorfleben 2009

Dorfleben
Atemschutzübung im Glockenturm der St.-Barbara-Kirche in Saarfels 2009

Synergieeffekte – in der heutigen Zeit ein oft gebrauchtes Schlagwort. Dabei sind bei Synergieeffekten Auswirkungen gemeint, die sich infolge des Zusammenwirkens in der Realität ergeben. Oder wie jetzt in Saarfels geschehen – gelebte Dorfgemeinschaft. Um solche „Effekte“ zu planen, muss man also wissen, was der andere will oder benötigt; man muss einen regelmäßigen Kontakt pflegen. Dies ist in kleinen Dörfern mit einem regen Vereinsleben meist noch der Fall. Montags wird beim Löschbezirk Saarfels immer der Ernstfall geübt. Für Ende November war eine Atemschutzübung vorgesehen. Man suchte ein geeignetes Objekt und wurde im Kirchturm fündig. Löschbezirksführer Rainer Thiel war nämlich zu Ohren gekommen, dass die Beleuchtung im Turminneren erneuert werden muss und vorher eine Säuberung der einzelnen Geschossebenen anstand. Die Beleuchtungserneuerung ist der Beginn für die nächstes Jahr geplante Innenrenovierung der Kirche. Ein ideales Übungsobjekt also, da zum einen ein Atemschutz wegen des Taubenkots erforderlich war und zum anderen die einzelnen Ebenen nur über steile Eisenleitern erreichbar sind. Außerdem sind die Einsatzkräfte mit den Gegebenheiten des Turms im Ernstfall vertraut. So trafen sich dann 15 Feuerwehrmänner bzw. -frauen abends an der Kirche. Die Trupps waren schnell eingeteilt und ausgerüstet. Nachdem ein Vortrupp das Turminnere erkundet hatte, machte sich der erste Trupp an die Arbeit und wurde von einem zweiten, in Bereitschaft stehenden, Trupp gesichert, wobei ein ständiger Funkkontakt bestand. Natürlich musste auch wegen der fehlenden Turm beleuchtung für eine praxisgerechte Ausleuchtung gesorgt werden. Nach der sehr schweißtreibenden Arbeit übernahmen die anwesenden Mitglieder des Verwaltungsrats der Kirchengemeinde Saarfels die Entsorgung des Sammelguts und die Versorgung der Einsatzkräfte. Beide Seiten waren mit dem Ergebnis der Übung hoch zufrieden.

Quelle: Amtsblatt Beckingen / 32. Jahrgang |23. Dezember 2009 | N°52/53

                      
Katholische Jugend Saarfels Mitten im Dorf – mitten im Leben 2009

Das diesjährige Fest der Katholischen Jugend Saarfels sollte etwas Besonderes sein; etwas anderes, sowohl was den Inhalt als die Örtlichkeit betrifft. Also überlegten wir uns, was dieses Dorf für uns so besonders macht. Die Antwort war schnell gefunden. Es ist das Mit- und Fürein ander. Jeder kennt jeden, man spricht miteinander, hilft sich gegenseitig – egal ob jung oder alt. Das aktive Vereinsleben und die vielen Aktionen machen unser Dorf zu dem, was wir an ihm so schätzen. Deshalb unser Motto: Mitten im Dorf – Mitten im Leben. Natürlich sollte dann auch der Festplatz diesem Motto gerecht werden und mitten im Dorf liegen. Eine ganz besondere Herausforderung für Organisation und Aufbau, denn der „Festplatz“ war die Wendelinusstraße zwischen der Kapelle und der Saarfelser Straße. Den Festauftakt bildete der Gottesdienst am Samstagabend, gestaltet von der Jugend unter der Überschrift „Gemeinschaft“. Nach dem Gottesdienst gab es einen gemütlichen Dämmerschoppen auf dem „neuen“ Festplatz. Der Sonntag begann mit dem Festhochamt, mitgestaltet vom Saarfelser Kirchenchor. Beim anschließenden Frühschoppen spielte eine Dixieband auf, bevor sich der Festplatz zum Mittagessen füllte. Es gab, wie das in Saarfels üblich ist, mehrere leckere Gerichte zur Auswahl. Nach dem Mittagessen eröffnete Schirmherr Pater Hermann Esser das Programm. Schwerpunkt war „Wetten, dass“. Bei dieser bekannten Show traten fast alle Dorfvereine auf der Bühne gegeneinander an. Sie mussten beim Malen, Singen, Tanzen und einigen sportlichen Aktivitäten ihr Können unter Beweis stellen. Auf der Bühne blieb fast nichts und beim Publikum kein Auge trocken. Wir möchten nochmals allen Vereinen danken, die uns so tatkräftig unterstützt haben. Zum Programmabschluss spielte eine brasilianische Band. Eine weitere Besonderheit war, dass wir die Räumlichkeiten der ehemaligen Bäckereifiliale und der ehemaligen Post nutzen konnten. In der Post gab es Kaffee und Kuchen und die Bäckerei wurde zum Kino umfunktioniert. Hier konnte man sich Filme von den vielen Aktivitäten und Aktionen der katholischen Jugend anschauen, wie Zeltlager, Jugendfahrten und Jugendfeste, die zum Teil schon 30 Jahre zurücklagen und auch deshalb großes Interesse fanden. Ein herzliches Dankeschön nochmals an die beiden Eigentümer und alle Anlieger. Es war ein schönes und vor allem ein Fest, das man so schnell nicht vergessen wird, an das man sich gern erinnert, auch weil das Wetter, wie eigentlich immer in Saarfels, mitspielte. Ein Dankeschön auch an alle Helferinnen und Helfer, die zu diesem gelungenen Wochenende beigetragen haben.

Quelle: Amtsblatt Beckingen / 32. Jahrgang | 5. November 2009 | N° 45
29 Zeltlager der Jugend Saarfels in der Eifel in Oberscheidweiler 2009

In der ersten Ferienwoche starteten wir unser 29 Zeltlager. Freitags fuhr der Vortrupp los in die Eifel nach Oberscheidweiler. 25 Personen, zum Teil Eltern und Betreuer, bauten bis zum Sonntag unser Lager auf. Dazu gehören 15 Schlafzelte, 5 Aufenthaltszelte und ein Küchenzelt. Toiletten und Waschgelegenheiten wurden aufgestellt. Auch eine Feuerstelle und ein Fahnenmast schmückten den bald den großen Zeltplatz. Am Sonntagmittag wurden dann die Kinder von ihren Eltern ins Lager gebracht. In diesem Jahr waren wir 100 Personen, davon 75 Kinder. Nachdem die Kinder ihre Zelte bezogen hatten und die Spielmöglichkeiten und den schönen Alf-Bach kennengelernt hatten, eröffnete Pater Esser das Lager mit einem großen Lagerfeuer. Anschließend machten sich alle auf den Weg zur gemeinsamen Nachtwanderung. Für das leibliche Wohl sorgten wie immer unsere vier Lagermamas. Zum Frühstück gab es Brötchen und mittags und abends jeweils eine leckere warme Mahlzeit. Wir starteten die Woche sportlich. Montags stand die Lagerolympiade auf dem Programm. Alle hatten viel Spaß bei den Lauf-, Ball-, Geschicklichkeits- und Wasserspielen. Am Dienstagmittag ging es mit zwei Reisebussen zum Laacher See, um dort Tretboot zu fahren. Anschließend konnten wir dort die Klosterkirche und das Klosterdorf besichtigen. Dann ging es noch zu einem Stadtbummel nach Mayen. Der Mittwoch war wie immer der Gammeltag. Verschiedene Beschäftigungsangebote wurden den ganzen Tag über von den Gruppenleitern begleitet. Außerdem feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst. Am Nachmittag gab es dann noch ein Fußball- und Volleyballturnier. Donnerstags machten wir eine Fahrt nach Koblenz. Wir besichtigten Ehrenbreitstein, hatten genügend Zeit für einen Stadtbummel und fuhren zum Abschluss nach Mayen in ein Abenteuerfreibad. Donnerstagnachts gab es eine Besonderheit im Lager. Wir erwarteten die Fahnenklauer. Die Jugendlichen bewachten in der Nacht die Fahne, bis es dann gegen 4.00 Uhr so weit war. Ein lauter Alarm hallte über den Platz und 20 junge Erwachsene aus Saarfels kamen hinter den Zelten hervor um die Fahne der Katholischen Jugend zu klauen. Mit großem Einsatz und vor allem viel Spaß schafften es die Lagerleute die Fahne im Lager zu behalten. Am Freitagmittag machten wir ein Geländespiel durch Wald, Feld und den angrenzenden Ort. Durch Wissensfragen und sportliche Aufgaben schaffen es die Gruppen auf dem richtigen Weg wieder zurück ins Lager zu kommen. Am Samstagmorgen feierten wir wieder einen gemeinsamen Gottesdienst in unserem Lager. Ansonsten steht der Tag vor der Abreise in jedem Jahr unter der Überschrift „Lagerzirkus“. In diesem Jahr war unser Motto; Märchen. Die einzelnen Zeltgruppen studierten zu diesem Thema einen Sketch, Tanz oder ein Lied ein und trugen es am Abend beim Lagerfeuer vor. Wir hatten einen tollen und vor allem lustigen Abend. Sonntags fuhren dann alle Kinder nach Hause und das Lager wurde abgebaut. Wir hatten eine tolle Woche und freuen uns schon auf das Zeltlager im nächsten Jahr.

Quelle: Amtsblatt Beckingen / 32. Jahrgang | 8. Oktober 2009 | N° 41


 
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